
Immobilienkredit: Wie viel kann ich mir leisten?
Der Wunsch nach einer eigenen Immobilie beginnt häufig mit einer einfachen Frage:
Wie viel Haus oder Wohnung kann ich mir überhaupt leisten?
Die Antwort hängt nicht nur vom Einkommen ab. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Eigenkapital, monatlich verfügbarem Einkommen, bestehenden Verpflichtungen, Zinsen, Tilgung und den Kaufnebenkosten.

Die monatliche Rate ist entscheidend
Eine Immobilienfinanzierung sollte langfristig tragbar sein.
Dabei sollte nicht einfach die maximal mögliche Bankrate gewählt werden. Auch Lebenshaltungskosten, Rücklagen, Versicherungen, Auto, Kinder, Urlaub und unerwartete Ausgaben müssen berücksichtigt werden.
Eine Finanzierung sollte auch dann noch funktionieren, wenn sich die persönlichen Lebensumstände verändern.
Welches Einkommen wird berücksichtigt?
Banken betrachten grundsätzlich die finanzielle Situation des Kreditnehmers.
Relevant können unter anderem sein:
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regelmäßiges Einkommen
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Beschäftigungsverhältnis
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bestehende Kredite
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Unterhaltsverpflichtungen
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laufende Ausgaben
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Eigenkapital
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Bonität
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weitere Vermögenswerte
Bei Selbstständigen können zusätzlich umfangreichere Einkommensnachweise erforderlich sein.
Eigenkapital beeinflusst die Finanzierung
Eigenkapital reduziert grundsätzlich den Finanzierungsbedarf.
Wer beispielsweise 100.000 Euro Eigenkapital besitzt und eine Immobilie für 400.000 Euro kauft, muss nicht automatisch 400.000 Euro finanzieren.
Allerdings sollten die Kaufnebenkosten ebenfalls berücksichtigt werden.
Die Kaufnebenkosten nicht vergessen
Neben dem Kaufpreis entstehen beim Immobilienkauf zusätzliche Kosten.
Dazu gehören beispielsweise:
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Grunderwerbsteuer
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Notar
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Grundbuch
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gegebenenfalls Maklerprovision
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Finanzierungskosten
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Modernisierungskosten
Diese Kosten können die benötigte Finanzierung deutlich erhöhen.
Eine einfache Beispielrechnung:
Angenommen, eine Immobilie kostet 400.000 Euro.
Hinzu kommen beispielsweise 40.000 Euro Kaufnebenkosten.
Dann beträgt der gesamte Kapitalbedarf 440.000 Euro.
Wer 100.000 Euro einbringen kann, müsste vereinfacht betrachtet noch 340.000 Euro finanzieren.
Wie hoch die monatliche Rate tatsächlich ausfällt, hängt anschließend von Zins, Tilgung und Zinsbindung ab.
Wie hoch sollte die monatliche Belastung sein?
Hier gibt es keine für jeden Haushalt passende Prozentzahl.
Eine Rate, die für einen Haushalt problemlos tragbar ist, kann für einen anderen Haushalt bereits zu hoch sein.
Deshalb sollte zunächst das frei verfügbare Haushaltsbudget ermittelt werden.
Dabei sollten auch zukünftige Veränderungen berücksichtigt werden.

Nicht nur den Kaufpreis betrachten
Beim Immobilienkauf entstehen nach dem Kauf weitere laufende Kosten.
Bei einem Haus können beispielsweise anfallen:
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Heizung
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Strom
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Versicherungen
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Grundsteuer
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Instandhaltung
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Reparaturen
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Gartenpflege
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Bei einer Eigentumswohnung kommt insbesondere das Hausgeld hinzu.
Immobilienkredit und Immobilie zusammen betrachten
Der maximale Kreditbetrag sollte nicht das Ausgangsziel sein.
Sinnvoller ist die Frage:
Welche Immobilie passt zu meinem Budget und meiner langfristigen Lebensplanung?
Gerade in Neu-Isenburg und im Rhein-Main-Gebiet können sich die Preise je nach Lage, Objektart, Zustand und Grundstück erheblich unterscheiden.
Fazit
Wie viel Immobilienkredit Sie sich leisten können, hängt von vielen Faktoren ab.
Eine solide Finanzierung berücksichtigt nicht nur Einkommen und Eigenkapital, sondern auch Kaufnebenkosten, laufende Kosten, Zinsen, Tilgung und finanzielle Reserven.
MAV IMMOBILIEN unterstützt Kaufinteressenten bei der Suche nach passenden Immobilien in Neu-Isenburg und Umgebung.
Für die konkrete Finanzierung sollte anschließend ein qualifizierter Finanzierungspartner oder eine Bank hinzugezogen werden.
Hinweis: Die genannten Beispiele dienen nur der Veranschaulichung und stellen keine Finanzierungsberatung dar.
